Wir fordern die sofortige Schliessung und Sanie- rung der Jagdschiess- anlage Au in Embrach!

Aus dem Untersuchungsbericht:

  • 250’000 kg Blei und 600 kg Antimon/Arsen liegen in der Jagdschiessanlage (Seite 44)
  • Bis zu 30 cm dick liegen Wurfscheibenfragmente und Schrotbecher im Wald und Ried (Seite 68)
  • Fruchtfolgeflächen auf der Töss-Gegenseite sind mit Blei belastet (Seite 69)
  • Grundwasser ist massiv mit hochgiftigem Antimon und Blei belastet (Seite 69)
  • Trinkwasser des Kynologischen Vereins ist verunreinigt (Seite 71)

 

Sie können uns helfen, indem Sie unserem Verein beitreten oder uns finanziell als Gönnerin oder Gönner unterstützen. Bitte per E-Mail oder mit einem entsprechenden Hinweis auf dem Einzahlungsschein anmelden! Pro Töss-Auen, Oberdorf 7, 8421 Dättlikon, PC: 85-338895-7

Aufhebung Jagdschiessanlage Embrach, Revision Kant. Richtplan

 

Der Kanton Zürich revidiert den kantonalen Richtplan. Die Baudirektion teilt mit, dass der Neubau einer Jagdschiessanlage in Bülach vorgesehen ist. Gleichzeitig wird die bisherige Schiessanlage Au in Embrach aufgehoben und saniert. Die Aufhebung des Standorts Au wird begrüsst, da die heutige Anlage umweltrechtlichen Anforderungen nicht genügt, zudem in einem kantonalen Landschafts-Förderungsgebiet und in einem Auengebiet von nationaler Bedeutung liegt. Eine Weiterführung des Schiessbetriebs in der Au wird mit aller Vehemenz abgelehnt; auch wenn aus rechtlicher Sicht ein Weiterbetrieb der Anlage nach der Sanierung – seitens der Baudirektion – nicht ausgeschlossen wird. Der Betrieb der Jagdschiessanlage in Embrach verursacht unverhältnismässig hohe Lärmemissionen im engen Tösstal zu Lasten und zum Leid der Freiensteiner Bevölkerung.

 

 

 

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Schluss mit Schuss!

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Wurfscheiben-Spiel

Tontaubenschiessen schadet der Natur

Tontaubenschiessen mag eine olympische Disziplin sein, in erster Linie aber ist es eine Riesensauerei. Wer es nicht glaubt, besuche die Jagdschiessanlage in Embrach. Dort wird an 200 Tagen im Jahr auf Tontauben geschossen. Der Abfall dieser Wurfscheiben liegt 30 Zentimeter dick im Waldboden verstreut, und die Bleiablagerung wird bereits auf 250 Tonnen geschätzt. Was ist denn daran olympisch, bitte?

Hans Meili, Dättlikon